Therapie in der ALS

An der Astrid-Lindgren-Schule sind pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in therapeutischer Funktion tätig.

Sie bieten therapeutische Maßnahmen aus dem ergotherapeutischen und physiotherapeutischen Bereich an, die es den Kindern und Jugendlichen ermöglichen sollen, eigene Kompetenzen zu entdecken, zu nutzen und weiter zu entwickeln. Auf dieser Grundlage soll die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und der gegenständlichen Umwelt gefördert und die soziale Interaktion verbessert werden.

Wichtige Ziele der Arbeit sind:

  • Das Erreichen der größtmöglichen Selbstständigkeit.

  • Die Sicherung aller wichtigen, elementaren Lebensfunktionen, vor allem bei SchülerInnen mit schweren mehrfachen Behinderungen.

  • Die Vermeidung von Kontrakturen und Deformitäten.

  • Die Förderung von verschiedenen Wahrnehmungsbereichen.

 

Je nach individuellem Förderbedarf des Schülers / der Schülerin werden die Maßnahmen in der Einzelfördersituation, in der Kleingruppe oder einer größeren Gruppe angeboten. Außerdem findet auch unterrichtsimmanente Förderung im Klassenverband statt.

Ein wesentlicher Aspekt in der Arbeit liegt in der engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Klassenteams sowie in der Kooperation mit den Eltern und anderen Einrichtungen.

Je nach Planung des jeweiligen Schuljahres können folgende Angebote stattfinden:

 

  • Schwerst-Mehrfachbeeinträchtigtenförderung

  • Therapeutisches Schwimmen/ Therapeutisches Baden

  • Move

  • Hilfsmittelversorgung

  • E-Rollbrett-Basale Wahrnehmungsförderung

  • Lernen und Bewegen- bewegtes Lernen

  • Gruppe für Schüler*innen mit Gewichtsproblemen

  • Rückenschule

  • Freies Gestalten

  • Power Kid

  • NordicWalkinggruppe

  • Fitness

 

Im Einzelnen sind diese Angebote im therapeutischen Konzept der ALS-Ilsede beschrieben.